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3. Mai 2018 - Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung in Bad Muskau, gefördert von Aktion Mensch

 

An dem Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, den die Bürgerwerkstatt (Forum & Projekt Lausitz e.V.) am 3. Mai 2018 durchführte, nahmen außer den Vereinsmitgliedern der Seniorenclub Bad Muskau "Treff am Park, Vertreter der Rheumaliga sowie des Blinden- und Sehbehindertenverbandes und Bürger mit Behinderungen aus Bad Muskau teil.

 

Was hatten die Wetterfrösche alles vorausgesagt für diesen Tag! Uns wurde angst und bange, dass wir in diesem Jahr am Europäischer Protesttag das erste Mal einen Schlecht-Wetter-Tag bekommen. Aber es kam zum Glück anders und ist ein wunderschöner Tag geworden, der zwar mit morgendlichen Schauer begann, dann aber hell und warm wurde.

 

Infostand Infostand Am Infostand

 

Der erste Teil begann wie immer mit einer Informationsveranstaltung, diesmal auf dem Marktplatz von Bad Muskau. Leider war Platz wie ausgestorben, die Aktiven des Vereins und der Rheuma-Liga blieben fast unter sich. Nur selten überquerte ein Mensch den Platz, um zum Ärztehaus zu gehen oder Besorgungen zu machen. Deshalb vergingen die zwei Stunden, die sich der Verein zum Informieren vorgenommen hatte, nur sehr schleppend.


Badepark 2 Beim Einstieg wird geholfen

Waldeisenbahn Muskau (WEM) - Start               Beim Einstieg wird geholfen

Um 13 Uhr versammelten sich die Vereinsmitglieder im Badepark, einem Teil des weltbekannten Muskauer Parks, zum 2. Teil der Veranstaltung. Hier am Bahnhof der Waldeisenbahn Muskau begann die geplante Fahrt mit dem Titel "Auf Schienenwegen" Barrierefrei – Spaziergänge in der Lausitz, zu dem der Verein Forum & Projekt Lausitz e.V. eingeladen hat. Bis 13:30 Uhr sind alle angemeldeten Senioren/ Seniorinnen Mitglieder der Rheumaliga und des Blinden- und Sehbehindertenverbandes mit und ohne Bewegungshilfen eingetroffen und haben es sich in den historischen Waggons der Schmalspurbahn bequem gemacht.

Geoparkführer Jürgen Siegemund erklärt unterwegs die Gegend Technischer Halt

Begleitet wurden unsere Ausflügler vom Geoparkführer Jürgen Siegemund, der zur neuen Bahnstrecke, der Geologie und zum Tagebau Nochten viel Wissenwertes zu erzählen weiß und anschaulich erklärte.

abgestorbene Bäume einer abgesenkten Braunkohlengrube Tagebaurestloch

Eingesunkene Braunkohlengruben. Unterschiedliche chemische Bestandteile färben das Wasser verschiedenfarbig.

Technische Pause Nicht nur für EsseTechnischer Halt

In den Waggons ist genügend Platz zum Unterbringen von Geh- und Fahrhilfen.

Bei betriebsbedingten Halts wurde u nterwegs auch an das leibliche Wohl gedacht und die Ausflügler bekamen Speis' und Trank gereicht. Eine längere Pause war an der Kante des Tagebaus Nochten eingeplant.

 

Rückfahrt beginnt Fahrplan der WEM zum Schweren Berg

Hier konnten sich die Frauen und Männer davon überzeugen, dass die großen Bagger schon in Richtung Mühlrose weitergerückt sind, der ehemalige Urwald von Weißwasser, einst das Jagdgebiet der Herrschaft Muskau, nicht mehr vorhanden ist und auf den riesigen Flächen, die noch kahl und leer scheinen, sich allmählich wieder Pflanzen an siedeln. Mit den Pflanzen werden es auch wieder Lebensräume für Wildtiere sein.

3.Mai 2018 Essenpause beum Weichenstellen

Bitte einsteigen - die Lok steht schon bereit!

Im Hintergrund das Kraftwerk Boxberg

Ein letzter Blick zum Kraftwerk Boxberg und schon geht es zurück!

Technischer Halt - Pause Zeit für ein Schwätzchen

Zeit, um Gedanken auszutauschen!


Mit vielen neuen Eindrücken fahren die Teilnehmer des Protesttages wieder zurück nach Bad Muskau. Vom Bahnhof Badepark werden sie in Fahrgemeinschaften mit privaten PKWs zur Veranstaltungswiese an der Evangelischen Kirche gebracht.

3.Mai 2018

Hier wurde von Mitgliedern des Gemeindekirchenrates für alle ein leckeres Abendessen und Getränke vorbereitet. Vergnügt und gut gestärkt wartet noch ein preisgekrönter Stadt-Muskau-Quiz auf die Teilnehmer.


Beim Verabschieden sind sich alle einig, dass das ein erlebnisreicher Tag für alle war und ihre persönlichen Barrieren auf diesem Ausflug keine Rolle spielten.

 

Brigitte Haraszin

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